Hovwart aus Algermissen

Beagle aus Wilhelmshaven

 

Frau H.

Pudel Schnauzer aus Hildesheim

Lieber Herr Lütjohann und Trainingsteam!

Da wir uns nicht in der Lage sahen, unsere 2 1/2 Jahre alte Pudel-Schnauzer-Hündin Ive zu erziehen, wir wußten gar nicht, wo wir ansetzen sollten, gab es für uns nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder, wir finden einen Fachmann, der das übernehmen kann, oder der Hund kommt zurück in die Tierhilfe. Zu unserem "Privatzoo" gehören nämlich noch ein alter Hund, drei Katzen und zwei Zwergziegen, die allesamt von Ive attackiert wurden.

Im Vorgespräch waren wir über die Höhe des "Schulgeldes" etwas erschrocken, aber nach kurzem Zögern haben wir uns entschieden, Ive gleich bei ihnen zu lassen. Es waren absolut entspannte Wochen ohne den kleinen Quälgeist.

Mit einiger Skepsis haben wir die Rückkehr unseres katzenmordenden, gummiballartigen, nervenzerfetzenden Mischlingshundes Ive erwartet. Bei dem Gespräch mit Ihnen, als wir unseren Hund abholten, wurde uns bewußt, weshalb sich Ive so benommen hatte. Wir waren mit allen Hunden, die wir bis dato hatten, nicht besonders konsequent gewesen, aber scheinbar hatten Ives Vorgänger nicht so starke Ambitionen, Rudelführer zu werden. An der Leine haben sie alle gezerrt. Aber keiner hatte die Fähigkeit, sein "Frauchen" von den Füßen zu bringen, indem er so abrupt lossprang! Kein anderer Hund hatte andere Tiere so vehement angegiftet. Keiner hatte Katzen so gehaßt wie Ive! Wir waren nur noch wütend auf diesen Hund und unser Unvermögen ihn zu händeln.

Wir haben Ive jetzt seit einer Woche wieder bei uns, haben uns strikt an ihre Anweisungen und Ratschläge gehalten und sind restlos begeistert! Wir denken immer an ihre Worte, daß Ive am Morgen die Augen aufmacht und sich fragt: "Wie werde ich hier Rudelführer?" Alle Kommandos werden von Ive ausnahmslos befolgt. Was aber das absolut Tollste ist: Vom ersten Augenblick des Wiedersehens mit den so "zum Fressen" geliebten Katzen, war eine vor der Erziehung nie dagewesene Akzeptanz zwischen diesen unterschiedlichen Tieren gegeben. Der kleine Kater, wegen dessen wir Ive vor dem Aufenthalt bei Ihnen sogar einen Maulkorb verpassen mußten, liegt mit ihr zusammen im Körbchen. Spaziergänge, die vorher nur nach genau ausgeklügelter Marschroute stattfinden konnten, sind nun ohne gezerrte Arme und ohne Muskelkater am nächsten Tag möglich, sogar wenn man andere Lebewesen trifft!

Wir möchten Ihnen, Herrn Lütjohann, und ihrem Team herzlich für die erfolgreiche Arbeit danken und auch für die Möglichkeit jederzeit telefonisch und auch persönlich Rat einzuholen.

Viele Grüße
Familie H.





 

Eddy, unser American Cocker Spaniel
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Juli 2010
 
 
 
 
 
 
 
 

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