Entwurmung

Würmer sind Parasiten, die im Körper von Säugetieren vorkommen. Sie gehören zu den Endoparasiten. Die gesundheitlichen Schäden, die Würmer bei Hunden anrichten können, sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von der allgemeinen Schwächung des Tieres und dessen Abwehrsystems bis zum Tod.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie sich ein Hund mit Würmern infizieren kann, z.B. durch Schnüffeln an Kot, Belecken anderer Hunde, über Zwischenwirte wie Flöhe usw. Auch der Mensch kann nach einem Spaziergang Wurmeier unter seinen Schuhen in den Wohnbereich bringen. Es ist also kaum möglich, einer solchen Infektion vorzubeugen. Die Würmer können vom Hund auch auf den Menschen übertragen werden, stellen somit auch für uns eine Gefahr dar.

 

Welpen können bereits bei der Geburt Würmer haben. Es ist möglich, dass sie sich im Mutterleib über das Blut mit Wurmlarven infiziert haben. Über die Muttermilch können sie sich auch nach der Geburt immer wieder neu infizieren. Aus diesem Grund werden Welpen in der Regel ab der zweiten Lebenswoche alle vierzehn Tage entwurmt.

 

Ab der dreizehnten Lebenswoche reicht es aus, einen Hund prophylaktisch vierteljährlich zu entwurmen oder regelmäßig den Kot auf Würmer und Wurmlarven durch den Tierarzt untersuchen zu lassen und dann bei Bedarf eine Wurmkur zu verabreichen.

 

Eine regelmäßige Entwurmung oder Kontrolle des Kots durch den Tierarzt ist das beste Mittel um Würmer keinen Schaden anrichten zu lassen. Die Kosten hierfür sind verhältnismäßig gering, wenn man den Preis einer Tierarztbehandlung bei starkem Wurmbefall sowie eine Krankheit des Hundes dagegen rechnet.