Geschlechtszyklus

Rüden wie auch Hündinnen werden zwischen dem siebten und zehnten Monat geschlechtsreif. Kleine Rassen werden in der Regel eher geschlechtsreif als große.

 

Beim Eintritt der Geschlechtsreife hat der Rüde eine höhere Hormonproduktion in den Hoden, beginnt sexuelles Interesse zu zeigen und versucht unter Umständen erste Paarungsversuche durchzuführen. Bei der Hündin zeigt sich die Geschlechtsreife durch die erste Läufigkeit, auch Hitze genannt. Von nun an folgen bei ihr zeitlebens immer wieder Läufigkeiten in regelmäßigen Abständen von sechs bis zwölf Monaten. Von Rasse zu Rasse können diese Abstände variieren, beim Einzeltier sollten sie jedoch konstant bleiben.

 

Innerhalb dieser konstanten Abstände durchläuft die Hündin einen Sexualzyklus, der in vier Phasen geteilt ist:

  • Vorhitze (Proöstrus)
  • Stehhitze (Östrus)
  • Nachhitze (Metöstrus)
  • Zyklusruhe (Anöstrus)

Vorhitze und Stehhitze bilden zusammen die Läufigkeit. Jede Phase ist hormonell bedingt und weist typische äußere Kennzeichen sowie bestimmtes Verhalten seitens der Hündin auf.