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Karl F. Luis Dobermann züchtete um 1860 in Thüringen sehr scharfe Pinscher, die ihn beim Eintreiben der Steuern unterstützen sollten. Otto Göllner verbesserte diese Rasse danach und mittlerweile geht man davon aus, dass der Dobermann Blut vom Pinscher, Thüringer Schäferhund, Rottweiler, Greyhound und Manchester Terrier führt. Nach 1900 wurde er aber nur noch rein gezüchtet.
Der Dobermann hat ein sehr elegantes und anmutiges Erscheinungsbild. Er ist sehr sensibel und oft auch sehr nervös, prinzipiell temperamentvoll, treu, furchtlos und klug. Er gehört in sehr konsequente und erfahrene Hände und benötigt eine gute Hundeerziehung. Der treffendste Satz, der jemals über diese Rasse gesagt wurde, ist folgender: „Der Dobermann ist nicht für Menschen geeignet, die sich über ihr Ego nicht im Klaren sind.“ Leider wird er oft von Menschen gehalten, die ihn nur wegen seines Aussehens haben, ihm als Hund aber nicht gerecht werden.
Der Rüde erreicht eine Schulterhöhe von ungefähr 70cm, die Hündin von ungefähr 65cm. Sein Fell ist glänzend, kurz, dicht und eng anliegend in schwarz und dunkelbraun mit rotbraunen Abzeichen.
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