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Happy Birthday Lohmann! Oder: Eine Liebeserklärung

Neufundländer Lohmann steht mit stolzer Haltung im Sonnenlicht auf einer grünen Wiese.
Happy Birthday, Lohmi!

An den besten der Besten – zum Geburtstag:

Guten Morgen Nini-Bär, Lohmi, Pony, Lohmoh, Beanie, Scheiße-Tiger oder wie auch immer du heute heißen willst. (Ja, ich weiß, er hat auch einen richtigen Namen. Aber die Sekretärin darf ein Mal im Jahr schreiben, was und wie sie will. Vom Herzen weg. Ohne Vorgaben.)

Wenn wir der Ameisenhaufen sind, bist du der Fels in der Brandung, die große Ruhe. Und wir fragen uns, von wem du das hast.

Wenn ich vor dir wie eine Affe rumhüpfe, damit du mit mir spielst, kannst du so herrlich ignorant sein. Bleibst einfach liegen. Ich mache es trotzdem immer wieder.

Wenn du nach dem Frühstück rülpst, feiern wir dich, finden das großartig. Du gehörst zu uns!

Wenn du vormittags auf deinen zwei Fliesen im Flur schläfst, beobachten wir dich heimlich und voller Liebe beim Nichts-Tun. Und sind begeistert von deinem Nichts-Tun. Immer wieder.

Deine dicke Nase liebe ich wie am ersten Tag. Ich muss sie dauernd knutschen. Dir ist das egal. Mich macht es glücklich.

Wenn ich dir einen Finger ins Ohr stecke, brummst du vor Genuss. Ich finde das noch besser als du.

Wenn wir uns einen ganzen Tag lang nicht gesehen hast, lachst du bei der Begrüßung. Und ich schmelze dahin.

Wenn Passanten fragen, ob sie dich streicheln dürfen und sich hinterher bedanken, als hätten wir ihnen damit das Leben gerettet, platzen wir fast vor Stolz.

Im Café am Strand bekommst du gleich bei der Ankunft eine Bockwurst. Wir erst zehn Minuten später unseren Kaffee. Und wir finden das toll.

Wenn der Stress und die Hektik sich gerade in den Vordergrund drängeln wollen, bringst du uns alle wieder runter. Weil es Stress und Hektik bei dir nicht gibt.

Wenn du irgendwann den neunundneunzigsten Ball kaputt gebissen hast, werden wir den einhundertsten kaufen gehen. Weil wir wissen, dass du Bälle liebst. Und wir lieben dich.

Wenn deine eingefrorenen Gemüse-Portionen aufgebraucht sind, veranstalten wir den ganzen Abend lang eine Sauerei in der Küche, um über zehn Kilo Gemüse zu raspeln, in Portionen abzuwiegen und wieder einzufrieren. Weil du nur das Beste essen sollst. Danach gehen wir bei Mc Donalds essen, weil für Kochen keine Zeit mehr ist. Und wir werden es immer wieder tun.

Wenn du mich morgens begrüßt und voller Stolz dein Kissen durch die Gegend schleppst, bist du immernoch das Baby. Ein zwei Jahre altes, 53 Kilo schweres Baby. Und ich glaube, das wirst du immer bleiben.

Fast zwei Jahre bist du jetzt schon bei uns, mir kommt es vor, als wäre der kleine, paddelige, braune Fellball erst vor kurzem zu uns gekommen. Und dann fallen mir die ganzen Dinge ein, die wir mit dir schon erlebt haben. Und ich muss lächeln, während ich denke:

“Du blöder Sausack, ich liebe dich.”

Und dass du damals die Hündin markiert hast, deren Rüde dich so dämlich und eifersüchtig angeblafft hat, finden wir in Wahrheit alle cool. Würden das aber niemals zugeben, weil du ja der Lohmann aus der Hundeschule bist…

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