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Kastrierter Rüde wird bedrängt Oder: Mögliche Folge einer Kastration

Viel zu selten bedacht sind mögliche negativen Folgen einer Kastration beim Rüden. Gelenkt von weit verbreiteten (aber leider nicht immer zutreffenden) Versprechungen über die positiven Auswirkungen, lassen immer mehr Rüdenbesitzer ihren Hund kastrieren. Über mögliche unerwünschte Folgen wird dabei viel zu selten nachgedacht.

Einige kastrierte Rüden werden von anderen Rüden nicht mehr als solche erkannt. Durch die hormonelle Veränderung riechen sie unnatürlich und ihr Geschlecht lässt sich von anderen Hunden nicht mehr richtig zuordnen. Zum Teil werden sie wie eine läufige Hündin behandelt, extrem viel beschnüffelt, bedrängt und bestiegen.

Doch wer ist nun Schuld an der Misere? Der kastrierte Rüde oder die anderen Rüden? – Weder noch ist die Antwort. Weder der kastrierte Rüde kann etwas für seinen Geruch noch können die anderen Hunde etwas dafür, dass sie diesen unnatürlich Geruch nicht zuordnen können.

Der Mensch trägt die Verantwortung für diesen Eingriff. Gehört sein Hund nach der Kastration zu denen, die immer wieder von anderen Rüden bedrängt werden, so hilft es nur, diese Begegnungen zu vermeiden. Eine ständige Konfrontation bedeutet für beide Seiten mehr Stress als Vergnügen.

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