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Hundeschule

Trotz Besuch einer Hundeschule klappt es nicht bei allen Hundehaltern und ihren Hunden mit der Erziehung. Bleibt auch bei Ihnen der Erfolg irgendwie aus? Erkennen Sie sich und Ihren Hund in diesem Video wieder? Wir beantworten auf dieser Seite alle wichtigen Fragen zum Thema „Hundeschule“.

Portrait einer blonden Frau mit kurzen Haaren.

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Was macht eine Hundeschule?

In einer Hundeschule lernen Menschen und Hunde den richtigen Umgang miteinander. Dem Tierhalter wird vermittelt, wie er seinen Hund führen muss, damit das Zusammenleben ohne Stress ablaufen kann. Er lernt zudem, wie er seinem Hund die notwendigen Kommandos beibringen kann.

Ein Hundetrainer erklärt hierbei auch die Grundlagen für ein erfolgreiches Lernen wie zum Beispiel die Kommunikation, die Trainingsmethode, das Lernverhalten und das Sozialverhalten.

Warum gibt es Hundeschulen?

Nicht jeder Mensch, der gerne einen Hund halten möchte, hat das Wissen, um diesen zu erziehen. Aus diesem Grund kann man sich bei einer Hundeschule die notwendige Unterstützung suchen. Durch die Hilfe eines fachkundigen Hundetrainers kann jeder Mensch die Verhaltensweisen erlernen, die für die Erziehung notwendig sind.

In der heutigen Zeit sind zudem die Anforderungen an unsere Hunde tendenziell gewachsen. Sie leben mitunter in dicht besiedelten Bereichen wie Städten und müssen sich auch dort benehmen, damit sich andere Personen nicht belästigt fühlen. Diese gestiegenen Anforderungen erfordern natürlich auch eine fundierte Erziehung des Hundes.

Wann ist eine Hundeschule sinnvoll?

Der Besuch einer Hundeschule macht Sinn, wenn

  1. der Hund sich oft nicht so benimmt wie es gewünscht ist,
  2. sich andere Personen durch das Verhalten des Vierbeiners gestört fühlen,
  3. der Hund keinen ausgeglichenen und zufriedenen Eindruck macht,
  4. der Hund auf Grund mangelnden Gehorsams keine oder nur wenig Freiheiten genießen und immer nur angeleint geführt werden kann.

In der Regel sind folgende Punkte ein triftiger Grund, eine Hundeschule zu besuchen:

  • Viele Hunde ziehen an der Leine. Spätestens wenn sie einen Artgenossen oder etwas anderes Interessantes gesehen haben. Das Thema Leinenführigkeit beschäftigt fast jeden Hundebesitzer früher oder später.
  • Manche Hunde reagieren angeleint aggressiv auf Artgenossen. Im Freilauf besteht dieses Problem nicht. Man nennt dies Leinenaggression.
  • Die meisten sind im Freilauf unter Ablenkung nicht verlässlich abrufbar. Der Rückruf klappt nur, wenn es dem Hund gerade passt. Dieses Problem zeigt sich oft in Verbindung mit dem Jagdtrieb. Spätestens beim Erblicken einer Katze, eines Rehs oder eines Kaninchens ist jedes Rufen ohne Erfolg.
  • Alleine bleiben stellt für einige Hunde auch ein Problem dar. Sie bellen oder jaulen dann viel, zerfressen Gegenstände oder machen ihr Geschäft im Wohnbereich, obwohl sie sonst stubenrein sind.
  • Der durch mangelnde Erziehung entstehende Stress führt oft auch zu einer Hyperaktivität. Entgegen des normalen Ruhebedürfnisses von 18-20 Stunden am Tag sind die Hunde ständig aktiv und können nur noch schwer entspannen.
  • Unsicherheit und Angst sind ebenfalls manchmal ein Grund für die Konsultation einer Hundeschule. Alltägliche Reize überfordern und stressen manch einen Hund, sodass er große Schwierigkeiten hat, den normalen Alltag mit einem sicheren Gefühl zu erleben.
  • Aggressionen gegen andere Lebewesen spielen ebenso eine Rolle. Bedroht ein Hund ernsthaft andere Lebewesen oder beißt diese sogar, ist die Unterstützung eines Hundeexperten dringend empfohlen.

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Was muss man beachten bei der Wahl einer Hundeschule?

Es gibt so viele Hundeschulen, dass es nicht einfach ist, die richtige Hundeschule finden. Leider gibt es auch viele unqualifizierte Hundetrainer. Eine gute Hundeschule kann eine Qualifikation nachweisen, die über die „Liebe zum Tier“ hinausgeht. „Liebe zum Tier“ zeichnet bereits jeden Hundehalter aus und ist als Qualifikationsnachweis für das Erziehen von Hunden definitiv nicht ausreichend. Auch der Besuch von Theorievorträgen stellt für die praktische Arbeit mit Hund und Halter nicht den Erfolgsschlüssel dar.

Aus diesem Grund sollte eine Hundeschule

  • über einen großen praktischen Erfahrungsschatz verfügen,
  • Referenzen vorlegen können, die die bisherigen Erfolge belegen,
  • erklären können, was sie von der breiten Masse abhebt.

Es gibt leider keine einheitliche Berufsausbildung für Hundetrainer. „Wer gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde“, besagt das Tierschutzgesetz in §11 Abs.1 Satz 1 Nr. 8f.

Hierfür reicht es jedoch bereits aus, dass man das Bestehen einer bestimmten Prüfung nachweisen kann. Es ist aber keine Ausbildung notwendig.

Was will ich von einer Hundeschule?

Jeder Hundehalter sollte sich fragen, was er sich von dem Besuch einer Hundeschule erhofft. Die Angebote sind mittlerweile vielfältig und decken unterschiedliche Bereiche ab. Sie reichen von Erziehungskursen über Auslastungskurse bis hin zu Spezialausbildungen.

Erziehungskurse

Für Familienhunde werden in der Regel Welpenkurse, Junghundkurse, Erziehungskurse, Aufbaukurse, Rückrufkurse, Leinenführigkeitskurse, Rauferkurse etc. angeboten. Wo genau der Unterschied im Training oder im Trainingsziel liegt, ist dabei nicht immer ganz schlüssig. Aber verkaufen lässt es sich besser. Der Hundemensch fühlt sich mit diesen Bezeichnungen einfach konkreter angesprochen und dort abgeholt, wo er gerade mit seinem Hund und der Erziehung desselben steht.

Grundlegend haben jedoch alle Schulungen dasselbe Ziel: Der Hund soll sich in allen alltäglichen Situationen mit und ohne Leine kontrollieren lassen. Die Folge ist ein Hund mit vielen Freiheiten und ein Mensch mit wenig Stress.

Auslastungskurse

Hundeschulen bieten oftmals auch Unterrichtseinheiten zu verschiedenen Auslastungsmodellen für den Hund an. Möglichkeiten gibt es mittlerweile sehr viele wie zum Beispiel:

  • Agility: Der Hund absolviert abgeleint unter Anleitung einen Parcours in einer bestimmten Reihenfolge.
  • Longieren: Der Hund läuft auf einem Kreis um den Halter und wird nur über Stimme und Körpersprache geführt.
  • Obedience: Angeleint und in der Freifolge muss der Hund verschiedene Unterordnungsübungen auf Ansprache ausführen.
  • Mantrailing: Anhand der Geruchsspur sucht der Hund eine Person.

Was lernt man in einer Hundeschule?

In der Regel lernen Hunde in der Hundeschule ein Wort für

  • hinsetzen – „Sitz“
  • neben dem Menschen laufen – „bei Fuß“
  • etwas Erlaubtes vorübergehend sein lassen/Spielzeug abgeben – „Aus“
  • etwas grundsätzlich Verbotenes sein lassen – „Pfui“
  • rankommen – „Komm“
  • auf Abstand gehen – „Ab“
  • hinlegen – „Platz“
  • auf den Schlafplatz gehen – „Decke“
  • an einem Ort bleiben – „Bleib“

Mit welchem Wort genau die jeweilige Handlung oder nicht-Handlung belegt wird, ist dem Vierbeiner wohlgemerkt egal. Für ihn sind all diese Worte unserer Sprache sowieso fremd. Man könnte für Sitz also auch „Banane“ nehmen, für bei Fuß „Kerze“ usw. Das macht es aber für den Menschen oftmals etwas schwieriger, weil die Bezeichnung dann nicht sehr geläufig oder der Handlung nicht sehr ähnlich ist.

Ab wann sollte man eine Hundeschule besuchen?

Ab wann und ob der Besuch einer Hundeschule überhaupt notwendig ist, hängt von den erzieherischen Fähigkeiten des Besitzers sowie vom Verhalten des Hundes ab. Erziehen sollte man jeden Hund von Beginn an. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen Welpen oder einen erwachsenen Hund aufgenommen hat. Unter Rücksichtnahme auf die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Tieres werden die Regeln des Zusammenlebens im optimalen Fall von Anbeginn vermittelt.

Es ist empfehlenswert, gar nicht erst die „falsche“ Routine im Zusammenleben aufkommen zu lassen.

Je eingefahrener die Beziehung und die Verhaltensmuster sind, umso größer ist der Aufwand, sie wieder in die richtige Richtung zu lenken. Gleiches gilt natürlich auch für Stärke und die Dauer des Bestehens der Probleme. Ein Hund, der bereits seit längerer Zeit wiederholt beißt, stellt eine größere Herausforderung dar, als ein Welpe, der ein bisschen an den Händen knibbelt.

Wie oft sollte man eine Hundeschule besuchen?

Ob der Besuch der Hundeschule einmal pro Woche ausreicht oder häufiger notwendig ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die notwendige Häufigkeit ist abhängig von unter anderem folgenden Faktoren:

  1. Wie groß sind die Probleme mit dem Hund?
  2. Wie gut können die neu vermittelten Verhaltensweisen umgesetzt werden?
  3. Auf welche Art und Weise findet das Training statt?

Die Schulungen finden in der Hundeschule wahlweise im Einzeltraining, Gruppentraining, auf Seminaren, theoretisch auf Vorträgen, Workshops oder Veranstaltungen statt. Oft eintönig und realitätsfern auf dem Hundeplatz, manchmal in etwas alltäglicheren, weniger künstlichen Situationen, mitunter auch bei einem Hausbesuch.

Zu bedenken gibt es für den Hundebesitzer hierbei immer eines:

In der Gruppe lernt man entweder Einheitsbrei – was für die zwei individuellen Persönlichkeiten einer Mensch-Hund-Beziehung naheliegend ungünstig ist oder man kommt einfach viel zu wenig „an die Reihe“. Bereits bei einer kleinen Gruppe von nur vier Personen und einer Trainingseinheit von 60 Minuten, bleiben für jedes Hund-Mensch-Team gerade mal 15 Minuten - in der Regel einmal pro Woche wohlgemerkt.

Das ist ziemlich wenig, wenn man bedenkt, dass der Mensch die Hundeschule aufgesucht hat, weil er Hilfe benötigt. Sieben Tage die Woche mit einem Hund zu verbringen und nur 15 Minuten davon unter Anleitung zu stehen, reicht einfach nicht aus.

Wie lange sollte man eine Hundeschule besuchen?

Grundsätzlich sollte man so lange eine Hundeschule besuchen, bis man seine Ziele erreicht hat. Stellt sich allerdings über viele Monate kein ernstzunehmender Erfolg ein, ist es vielleicht nicht die richtige Hundeschule. Hundeerziehung bedeutet, die Beziehung zum Hund zu verändern. Ändert sich die Beziehung nicht, läuft es ja weiterhin in die falsche Richtung. Das ist ungünstig, weil sich die unerwünschten Verhaltensweisen nur immer weiter festigen.

Es ist auch möglich, dass sich kein Erfolg einstellt, weil nicht konsequent umsetzt wird, was die Hundeschule vermittelt.

Die Hundeschule kann noch so kompetent sein – wenn der Hundehalter die Tipps und Ratschläge vom Trainer nicht auch konsequent in seinen Alltag mit dem Hund einfließen lässt, kann sich kein Erfolg einstellen. Eine Beziehungsveränderung setzt voraus, dass auch konstant und verlässlich alles umgesetzt wird, wie es die Hundeschule empfiehlt. Tut der Hundebesitzer das nicht, wird der Hund weiterhin nur das machen, wo er gerade Lust zu hat.

Wer Erfolg haben will, benötigt also nicht nur eine qualifizierte Hundeschule sondern muss auch die dort erlernten Verhaltensweisen als dauerhafte Veränderung in seinem eigenen Verhalten umsetzen.

Was ist bei der Welpenschule zu beachten?

In der Welpenschule oder der Welpenstunde passieren in der Regel im Gruppenunterricht zwei Dinge:

  1. Der Welpe hat Kontakt zu anderen Welpen. Wenn es durchdacht läuft, werden die Gruppen klein gehalten und ein Hundetrainer erklärt, wann, warum und wie gegebenenfalls seitens der Hundebesitzer eingegriffen werden muss. Alle Welpen unkontrolliert durcheinander laufen zu lassen und zu glauben, dass sie das schon untereinander regeln, ist sinnlos. Und kann mehr Schaden anrichten als helfen.
  2. Zudem bekommt der Welpenbesitzer erzieherische Grundlagen für die wichtige Prägephase des Welpen erklärt. Stubenreinheit, Beißhemmung, Leinenführigkeit, alleine bleiben, Auto fahren, erste Kommandos, Konfrontation mit Geräuschen/Personen/Umweltreizen sollten hierbei unbedingt ein Thema sein.

Ein individuelles Eingehen auf jeden einzelnen Teilnehmer der Gruppe mit Klärung aller Fragen, die zur Welpenzeit wahrscheinlich wie Pilze aus dem Boden schießen, ist dabei schwer möglich. Gruppentraining kann einfach nicht so individuell wie Einzeltraining sein.

Methoden einer Hundeschule

Grundsätzlich sollte eine Hundeschule den Fokus nicht auf das vermeintliche Problem, sondern auf die Ursache setzen. Nur so kann sich ein ernstzunehmender Erfolg einstellen. Die Logik dahinter wird in diesem Bereich oft ausgeblendet. Auch in der Hundeerziehung benötigt man ein Fundament, auf das alles Weitere aufbaut.

Selbst wenn – im übertragenen Sinne – den Hundehalter nur die Farbe der Dachziegel interessiert, kann man diese nicht ohne Fundament, Mauern und Dachstuhl verbauen. Nicht gut jedenfalls.

Darüber hinaus gibt es beinahe verbale Kriege über die verschiedenen Hundetrainingsmethoden, die eine Hundeschule anwenden kann. Der sinnvollste Weg ist es, sich die natürliche Erziehung unter Hunden anzuschauen und davon abzukucken.

Das, was den natürlichen hündischen „Erziehungsmethoden“ am nächsten kommt, wird auch der Hund bei der Erziehung durch den Menschen am besten verstehen können. Und was sieht man bei den hündischen „Erziehungsmethoden“? Hunde kommunizieren ziemlich klar, was erwünscht oder erlaubt ist und was nicht. Übrigens ohne Leckerli.

Aber: Wenn man sieht, dass Hunde sich auch (nicht nur, aber auch!) untereinander zurechtweisen, braucht man sich folgende Frage kaum noch stellen: Ist ein rein positiver Ansatz samt Ignoranz sämtlicher unerwünschter Verhaltensweisen für den Hund verständlich, weil natürlich? (- Nein.) Wie die Ignoranz unerwünschter Verhaltensweisen in der Praxis aussehen sollte, wenn ein Rüde gerade im Café ein fremdes Bein rammelt, kann wahrscheinlich auch niemand beantworten.

Das Abkucken beim Hundeverhalten macht einfach am meisten Sinn – auch wenn man diese „Methode“ natürlich nicht Guru-mäßig mit seinem Namen schützen kann. Was für einige Hundetrainer-Egos wahrscheinlich ein großes Problem darstellt.

Was soll man mitnehmen in die Hundeschule?

Grundsätzlich sollte jede Hundeschule auch zum Schutz der anderen Teilnehmer den Impfnachweis eines jeden Hundes verlangen. Welche Trainingsutensilien benötigt werden, ist sehr individuell. Mit Sicherheit werden Halsband oder Geschirr und eine kurze Leine benötigt. Mitunter kommen auch Hilfsmittel wie verschiedene Leckerli, Spielzeug, Schleppleine oder ein Halti zum Einsatz. Ob diese ganzen Hilfsmittel wirklich helfen und somit sinnvoll sind, ist ein anderes Thema und hängt oft von der jeweiligen Arbeitsweise des Trainers ab.

Was kostet der Besuch einer Hundeschule?

Die Kosten/Preise variieren stark. Dies hat verschiedene Gründe:

  • Grundsätzlich sind natürlich Angebote in Gruppen günstiger als individuelles Training.
  • In der Großstadt sind die Preise für vergleichbare Kurse in der Regel teurer als auf dem Land. Unterhaltungskosten von Büro- und Trainingsflächen könnten eine mögliche Ursache sein.

Für 60 Minuten Einzelunterricht zahlt man meistens ab 40 € aufwärts, für Gruppenunterricht reicht oftmals schon eine Investition von 10 € aufwärts. Seminare, Veranstaltungen oder Lehrgänge haben sehr individuelle Preise. Diese hängen nicht nur von der Gruppengröße, sondern auch von der Bekanntheit und dem Erfahrungsschatz des Referenten ab.

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