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Boxer Erziehung

Das folgende Video zeigt Ihnen die Erfolge unserer Hundeschule bei der Erziehung eines eineinhalb Jahre alten Boxer-Rüden aus der Nähe von Bremen.

Nach unserer Erziehung dieses Boxer-Rüden ist nun auch folgendes möglich:

Vor dem Besuch unserer Hundeschule stellte dieser eineinhalb Jahre alte Boxer-Rüde auf Spaziergängen ein großes Problem dar: Er zog bei jedem Hund und auch anderen Tieren völlig unkontrollierbar an der Leine, sodass er kaum zu halten war. Er war für den Menschen gar nicht mehr ansprechbar. Mittlerweile begegnet er anderen Hunden entspannt an lockerer Leine. Auch in Gegenwart einer Katze bleibt er gelassen.

Beim Einsteigen ins Auto macht er ohne Ansprache Sitz und wartet, bis die Heckklappe geöffnet wird, auf ein Zeichen zum Reinspringen. Auch diesem Hund begegnet er an lockerer Leine und ohne Aufregung. Selbst wenn ein Radfahrer sehr dicht an ihm vorbeifährt, bleibt er gelassen und geht weiter gut bei Fuß. Gleiches gilt für die Situation nahe des Straßenverkehrs. Bleibt man zum Beispiel wie hier an einer Ampel stehen, setzt er sich ohne Ansprache hin und wartet so lange, bis man wieder losgeht.

Zwischen den Passanten in der Einkaufsstraße bewegt er sich nun entspannt. Ohne an der Leine zu ziehen, begegnet er den ständig wechselnden Reizen. Auch bei einem Cafébesuch verhält er sich nun vorbildlich. Er wartet geduldig, bis der Mensch sich an den Tisch gesetzt hat, genießt noch ein paar Streicheleinheiten und legt sich nach kurzer Zeit hin. Gelassen beobachtet er nun das Treiben vor dem Café und bleibt ruhig liegen, während Passanten, Radfahrer und Kinderwagen an ihm vorbeikommen. Auch als die Kellnerin an den Tisch kommt, kuckt er nur einmal hoch, bleibt aber liegen. Beim Verlassen des Cafés springt er nicht gleich hektisch auf, nur weil der Mensch vom Stuhl aufgestanden ist. Er geht ein paar Schritte zur Seite, setzt sich zunächst, bis die Decke aufgenommen ist, und geht dann wieder an lockerer Leine bei Fuß.

Beim Schaufensterbummel achtet er aufmerksam auf das langsame Tempo des Menschen und macht auch hier wieder Sitz, sobald man stehen bleibt. Beim Aussteigen aus dem Auto wartet er bei geöffneter Heckklappe. Erst nach einer Aufforderung springt er heraus und macht Sitz, sodass in Ruhe die Heckklappe geschlossen werden kann.

Wir wünschen diesem eineinhalb Jahre alten Boxer, dass seine Besitzer die notwendige Konsequenz aufbringen werden, um ihn auch in Zukunft so entspannt führen zu können. Nur dann kann unsere Arbeit die Basis für eine harmonische Zukunft sein!

Raymond Lütjohann,
Sachverständiger des Bundes im Beruf Tierpfleger
für die Arbeitsbereiche Hundeerziehung und Tierpflege