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Jack Russell Terrier Erziehung

Das folgende Video zeigt Ihnen die Erfolge unserer Hundeschule bei der Erziehung eines ein Jahr alten Jack Russell Terrier-Rüden aus Norddeutschland.

Dieser einjährige Jack Russell Terrier-Rüde zog vor dem Besuch unserer Hundeschule ständig kreuz und quer an der Leine und reagierte auf alles, was sich bewegte. Mittlerweile bleibt er ganz gelassen dicht neben einer Katze sitzen. Selbst wenn die Katze schnell an ihm vorbeiläuft, geht er an lockerer Leine weiter bei Fuß.

Von anderen Hunden lässt er sich jetzt nicht mehr aus der Ruhe bringen. Und auch die Tauben, die dicht vor ihm hochfliegen, interessieren ihn nicht mehr.

Manchmal trifft man andere Hundehalter wie diesen mit dem hellbraunen Hund, der scheinbar unter Anleitung einer Trainerin am Üben ist und fragt sich, ob sein Hund auf diese Art und Weise überhaupt verstehen kann, was er eigentlich machen soll… Es war schon eine Begegnung der besonderen Art. Wir drehen nochmal um. Möge jeder seinen Weg in der Hundeerziehung gehen. Unser Weg ist das nicht. Wir bauen immer auf eine Veränderung der Beziehung zwischen Mensch und Hund. Leckerli zu verfüttern hat für uns mit dieser Beziehungsarbeit herzlich wenig zu tun.

Unsere Hunde bekommen auch Leckerli, aber eben nicht zum Zwecke der Erziehung, sondern einfach nur weil wir sie lieb haben. Und nein, zur Motivation eines Hundes braucht man keine Leckerli - auch wenn so viele das behaupten. Wir sind in der Lage, Hundehaltern zu vermitteln, wie Sie Ihre Persönlichkeit einsetzen können, um auf externe, vermeintliche Motivationshilfen verzichten zu können.

Der Jack Russell Terrier trifft noch einen Hund - und alles läuft entspannt. Wie man sieht: Schon wieder ohne Leckerli. Es gibt noch eine Begegnung mit Tauben, Enten und Möwen. Und die einzigen, die was zu fressen bekommen, sind die Vögel. Der Jack Russell Terrier benimmt sich trotzdem super.

Anderer Ort, gleiches Prozedere: Wir spielen ein weiteres Mal das Übungsobjekt für den zugekeksten Hund, der wahrscheinlich immer noch nicht verstanden hat, was sein Herrchen überhaupt von ihm will. Und weil‘s so schön war, gleich nochmal.

Und auch den nächsten Hund passiert der Jack Russell entspannt, obwohl der andere nur zu gerne Kontakt mit ihm gehabt hätte. Dicht vorbeifahrende Autos sind kein Thema mehr. Die Leine bleibt locker, der Hund entspannt. Selbst die Radfahrer, die so dicht an ihm vorbeifahren, bringen ihn nicht mehr aus der Ruhe.

Vor dem Besuch unserer Hundeschule fraß der Jack Russell jeglichen Müll, der ihm vor die Nase kam. Das gehört nun der Vergangenheit an.

Entspannt läuft man nun durch die Fußgängerzone in Richtung Café. An der Leine ziehen? Das war einmal. Der Jack Russell Terrier belästigt auch den Kellner nicht mehr. Vor unserer Erziehung hätte er ihn angesprungen. Den Keks bekommt schon wieder nicht der Hund. Trotzdem benimmt er sich ganz lieb. Er liegt entspannt auf seiner Decke, während der Mensch seinen Café-Besuch genießt. Bei Aufbruchsstimmung wird niemand hektisch, selbst der Hund nicht, der immer noch keine Kekse bekommen hat.

Der Jack Russell trifft nochmal einen Hund. Einziger Auftrag: Rute hoch und stolz an lockerer Leine vorbei gehen. Die Rot-Phase an der Ampel wird geduldig im Sitzen abgewartet. Erst wenn der Mensch losgeht, steht auch der Hund auf.

Dieser Jack Russell Terrier ist eines von unzähligen Beispielen, die zeigen, wie großartig und entspannt ein Hund sein kann, wenn er denn vernünftig erzogen ist.

Raymond Lütjohann,
Sachverständiger des Bundes im Beruf Tierpfleger
für die Arbeitsbereiche Hundeerziehung und Tierpflege