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Unsere Hundeschule half in Stuhr

Ein Bericht aus Stuhr über unsere Hundeschule, nachdem wir bei der Erziehung einer ein Jahr alten Schäferhündin geholfen hatten.

Seit der Hilfe durch unsere Hundeschule leben Schäferhündin Jule und ihre Besitzer entspannt zusammen.

Der Brief aus Stuhr an unsere Hundeschule:

Familie St.

Schäferhund aus Stuhr

 

Hallo!

ich bin Jule, die lustige, fröhliche Schäferhündin, die sich einmal alles von der Hundseele wautzen möchte.

Ich lebe seit der 9. Lebenswoche bei meinen recht netten Menschen. Als ich zu Haus ankam, gab es eine frohe Sause, Nachbarn und Freunde wollten mich kennenlernen. Es kamen aufregende Wochen und Monate mit vielen Erneuerungen auf mich zu. Manches fand ich toll, anderes nervte mich total. Wenn wir spazieren gingen, kapierten die Zweibeiner einfach nicht, in welche Richtung ich wollte. Das ständige Ziehen der Menschen an der Leine ging mir auf den Keks. Wenn ich sie beschütze wollte, zogen sie mich von anderen Hunden weg. Dann wollten sie sich mit anderen Menschen unterhalten und ich sollte brav warten. Was hatten sie sich nur dabei gedacht? Ich war doch der Chef und das versuchte ich ihnen auch klarzumachen.

Nachdem ich nun immer älter wurde, ging es ab zur Hundeschule. Wau, da war was los, ich sollte plötzlich Sachen machen, zu denen ich keine Lust hatte. Ich erreichte es, dass wir zum nächsten Hundeplatz wechselten. Dort machte es etwas mehr Spaß, wobei ich nicht weiß, ob der Spaß auch auf der Seite meiner Menschen so groß war. Bei weiteren Treffen hatte ich wieder Spaß, wir liefen im Kreis, durcheinander, in Gruppen, nebeneinander, kreuz und quer über den Platz. Wenn es mir dann zu langweilig wurde, raste ich los und mischte die Truppe wild auf.

Meine Menschen waren immer auf meiner Seite, liebten mich, knutschen mich, aber mein Benehmen gefiel ihnen schlussendlich nicht wirklich. Sie wollten einfach nicht mehr an meiner Leine laufen. Das verwunderte mich schon sehr! Ich sollte jetzt also wirklich erzogen werden!? Tatsache: Wir wurden in der Hundeschule am Kiekutsee vorstellig und meine Menschen beschlossen, mir dort eine professionelle Erziehung angedeihen zu lassen.

In der Hundeschule war es prima!

So gab es regelmäßig Spiel- und Spaßzeiten, Spaziergänge, Futter, Fell bürsten und schlafen konnte ich auch gut. Aber dann kam immer so eine Blonde, die mir beibringen wollte, was ich zu tun und zu lassen hatte. Das hatte mir gerade noch gefehlt! Ich lass mir doch nicht sagen, was ich zu tun und zu lassen habe.

Ich  zeigte ihr, was ich so dachte, aber sie sagte mit bestimmtem Tonfall und leiser Stimme „Fräulein, pass auf!“ So nicht, dachte ich, aber sie ließ einfach nicht locker! Immer lernte ich was Neues dazu und letztendlich wollte ich doch, dass sie mit mir arbeitet, weil es mir in Wahrheit Spaß machte.

Irgendwann musste ich wieder zu meinen Menschen. Sie waren begeistert, wie ich mich benehmen konnte, mussten aber lernen, mich nicht wieder die Oberhand gewinnen zu lassen. Natürlich versuchte ich wieder Faxen zu machen, wenn sie mich riefen. Aber sie lernten, mich zu führen. Wau, das hatte ich nicht erwartet!! Sie gaben auch nicht auf, sondern blieben konsequent dabei. Sie entwickelten Führungskompetenz und ich ordnete mich bereitwillig unter. Aber ab und zu bricht es einfach aus mir raus und dann gibt's Spaß, danach gehorche ich wieder perfekt.

Riesigen Spaß habe ich im hauseigenen Pool, dort kühle ich mich ab. Bekam aber riesige Angst, wenn meine Menschen darin schwammen. Ich geriet in Panik, bellte, rannte, sprang ins Wasser und dachte, ich müsste die Menschen retten?! Ich kam fast um vor Angst, bin abgedreht, bis sie wieder aus dem Wasser kamen. 

Einige Tage später kam die nette Blonde zu uns. Ich freute mich sooo sehr, sie zu sehen. Sie schickte mein Frauchen ins Wasser bei 18 Grad und fand das, was sie dann bei mir sah, ziemlich doll.

Sie entfernte sich mit mir einige Meter vom Pool und dort musste ich sitzen. Ich durfte nicht bellen, nur ruhig zusehen und nicht ins Wasser springen! Wau, es war hart, aber durch diese Ruhe und das Zuschauen konnte ich lernen, dass ich keine Angst um meine Menschen haben brauchte. Auch das mussten wir dann regelmäßig üben und heute schaue ich ganz gelassen zu, wenn es im Wasser rund geht. Auch ich darf dann mitschwimmen, sofern ich gerufen werde. 

Gerne gehe ich zum Hundetreff, denn dort sehe ich meine blonde Freundin wieder und finde es total toll, dass so viele andere Hunde auch zum Toben kommen. Wir rasen wie verrückt über den Platz, wo es auch ein tolles Wasserbecken gibt. Das ist der Hit für uns alle.

Auch freue ich mich, wenn meine Menschen Urlaub machen, dann gehe ich ins Hundehotel.

Treffe auch alte Kumpel wieder, die netten, lieben Tierpflegerinnen und meine blonde Freundin. Manchmal denke ich, wie gut es doch läuft, wenn Hund sich mit Mensch und Tier versteht. Ich habe mir überlegt, weiter zu lernen, damit ich mit meinen Menschen überall ohne Stress leben kann. Es könnte ja sein, dass meine blonde Freundin unverhofft um die Ecke kommt. Dann soll sie doch stolz auf mich sein und mich knuddeln.

Danke für alles mit riesigem Wautzen
JULE aus Stuhr