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Artgerechte Hundeerziehung Oder: Die Basis einer guten Mensch-Hund-Beziehung

Vier Hunde sitzen artig neben Menschen, während vor ihnen zwei Katzen sitzen.
Gut erzogene Hunde wiederstehen auch dem Reiz zweier Katzen.

Jeder Hundehalter wird zwangsläufig mit dem Thema Hundeerziehung konfrontiert. Prinzipiell haben wahrscheinlich alle das gleiche Ziel: Der Hund soll auf uns hören – auch unter Ablenkung. Nur so können beide den Alltag genießen und es kann eine gute Beziehung entstehen.

Doch was ist die Basis für eine solche Beziehung? Wo setzt man an, um dieses Ziel zu erreichen? Wie schafft man es, dass der Hund auch dann noch hört, wenn er gerade einen anderen Hund, eine Katze, einen Vogel oder ein Reh sieht?

Die Basis für eine funktionierende Mensch-Hund-Beziehung ist das Verständnis für das natürliche Sozialverhalten eines Hundes seitens des Menschen.

Es ist bekannt, dass der Hund vom Wolf abstammt. Beobachtet man nun Hunde im alltäglichen Zusammenleben untereinander, wird deutlich, dass die wölfischen Rudelstrukturen trotz Domestikation des Hundes und unabhängig der jeweiligen Rasse beim Hund bis heute immer noch existieren.

Einen Hund wie einen Menschen zu behandeln, wird dem natürlichen Sozialverhalten eines Hundes folglich nicht gerecht. Jeder Hund zeigt instinktives Rudelverhalten und wird die Menschen, mit denen er zusammenlebt, auch unter diesem Kriterium wahrnehmen – als Rudel und nicht als Familie.

Ein Rudel braucht einen souveränen Anführer, einen Entscheidungsträger, um eine funktionierende Struktur zu haben. Diese Position muss sich der Mensch erarbeitet haben, wenn der Hund auf ihn hören soll.

Für die Praxis bedeutet das, dass der Mensch aktiv die Rolle des verlässlichen Rudelführers übernehmen muss. Im Umgang mit seinem Hund muss er sich frei machen von menschlichen Verhaltensweisen, damit sein Hund ihn verstehen und letztendlich akzeptieren kann.

„Artgerecht“ kann nur das sein, was der Natur eines Hundes am nächsten kommt und das ist das Denken und Handeln in einer Rudelstruktur.

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